Die Fakten (kurz):
✓ E-Autos sind schon heute umweltfreundlicher als Benziner, Diesel und Hybride
✓ Aktuelle Studien bestätigen Klima-Vorteil des E-Autos
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Teuer, gefährlich, unkalkulierbar: Gegenüber Elektroautos gibt es viele Vorbehalte. Wir stellen sieben davon auf den Prüfstand – und die Fakten dagegen.
Die Fakten (kurz):
✓ E-Autos sind schon heute umweltfreundlicher als Benziner, Diesel und Hybride
✓ Aktuelle Studien bestätigen Klima-Vorteil des E-Autos
Die Fakten (lang):
Ein Blick auf die CO2-Bilanz zeigt: Elektroautos sind selbst mit dem durchschnittlichen EU-Strommix umwelt- und klimaschonender als vergleichbare Diesel-, Hybrid- oder Benzinfahrzeuge. Zu diesem Ergebnis kommen zahlreiche aktuelle Studien unabhängiger Wissenschaftler und Organisation – unter anderem vom Fraunhofer Institut, von Agora Verkehrswende und vom Bundesumweltamt. In der Vergangenheit wurden zudem die CO2-Emissionen aus der Batteriezellfertigung häufig zu hoch angesetzt. Unter anderem hat die von E-Auto-Gegnern häufig zitierte „Schweden-Studie“ des schwedischen Umweltinstituts IVL ihre Annahmen vor kurzem korrigiert und drastisch nach unten gesetzt. Der CO2-Ausstoß bei der Produktion der Batterien sei demnach nur halb groß wie früher angenommen. Unter dem Strich ist das E-Auto die beste Wahl für mehr Klimaschutz im Autoverkehr.
Natürlich ist der Klimaschutzvorteil von E-Autos am stärksten, wenn sowohl die Produktion der Batteriezellen als auch der Strom fürs Laden aus regenerativen Energien stammt. Volkswagen geht deshalb einen Schritt weiter und macht mit dem ID.3 (01) erstmals ein Auto bilanziell CO2-neutral. Unter anderem werden die Batteriezellen mit Grünstrom gefertigt, auch das Werk Zwickau bezieht Grünstrom. Nach dem gleichen Prinzip wird auch der ID.4 aus Zwickau auf Klimaneutralität getrimmt. Die ID. Familie wird damit zum Vorreiter für nachhaltige Mobilität.
Die Fakten (kurz):
✓ Der Kaufpreis des ID.3 (01) ist nach Abzug des Umweltbonus günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner
✓ ID.3 (01) Fahrer sparen pro Monat rund 70 Euro an laufenden Kosten
Die Fakten (lang):
In der Vergangenheit kosteten Elektroautos deutlich mehr als vergleichbare Benziner oder Diesel. Mit der Einführung des ID.3 (01) wendet sich das Blatt: Erstmals ist das E-Auto nun auch bei den Kosten voll konkurrenzfähig und kann mit vergleichbaren Verbrennern mithalten. Dank der neuen Umweltprämie in Deutschland können E-Auto-Fahrer im Vergleich mit dem Verbrenner jetzt sogar deutlich sparen. Der Preis spricht nicht mehr gegen, sondern für das E-Auto.
Ein Rechenbeispiel mit dem Volkswagen ID.3 (01): Das Basismodell kostet weniger als 30.000 Euro. Davon abzuziehen ist der maximale Umweltbonus in Höhe von 6.570 Euro. Der Anschaffungspreis für die Basisversion des ID.3 (01) liegt also bei unter 23.430 Euro. Er ist damit deutlich günstiger als vergleichbare Verbrenner wie der Golf Life 1,5l TSI (02) mit 130 PS (26.640 Euro) und der Golf Life 2,0l TDI (03) mit 115 PS (28.105 Euro). Selbst ein ID.3 (01) mit 420 Kilometern Reichweite kostet nach Abzug der Umweltprämie weniger als 28.430 Euro und liegt damit auf Diesel-Niveau.
Hinzu kommt: In der Nutzungsphase sparen Fahrer des ID.3 (01) weitere 70 Euro im Monat im Vergleich zu Verbrennern. Unter anderem sorgen die geringeren Energiekosten, die nicht zu zahlende Kfz-Steuer und bessere Versicherungsklasse für den spürbaren Preisvorteil. Auch beim Restwert müssen sich ID.3 (01) Besitzer keine Sorgen machen: Dieser dürfte auf ähnlichem Niveau liegen wie bei Verbrennern. Schon heute zeigt sich am Gebrauchtwagenmarkt eine steigende Nachfrage nach alltagstauglichen Batteriefahrzeugen. Zusätzliche Absicherung bietet die Batteriegarantie über acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer. Unter dem Strich schneidet der ID.3 (01) bei den Gesamtkosten je nach Modellvariante genauso gut oder sogar besser ab als ein vergleichbarer Verbrenner.
Die Fakten (kurz):
✓ Volkswagen garantiert Kapazität von acht Jahren, beziehungsweise 160.000 Kilometern
✓ Keineswegs Sondermüll: Die Batterien können recycelt werden
Die Fakten (lang):
Grundsätzlich sind die Batterien von Volkswagen auf ein ganzes Autoleben ausgelegt. Für acht Jahre oder 160.000 Kilometer garantiert die Marke eine Mindestkapazität der Batterie von 70 Prozent – unabhängig vom Ladeverhalten. Dafür wird eine Menge getan: Die Batterien werden aktiv gekühlt beziehungsweise gewärmt, das Batterie-Managementsystem balanciert zudem die einzelnen Zellen aus. So arbeitet die Batterie immer im bestmöglichen Betriebsbereich.
Ist die Lebensdauer irgendwann doch überschritten, kommt eine Batterie keineswegs als Sondermüll auf eine Deponie, sondern wird recycelt. In Salzgitter eröffnet Volkswagen in diesem Jahr die erste Pilotanlage für das Batterie-Recycling. Das Ziel: wertvolle Rohstoffe in die Prozesskette der Herstellung zurückführen. Dazu gehören vor allem Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium. 1.200 Tonnen sollen hier zunächst pro Jahr recycelt werden – das entspricht 3.000 Fahrzeugbatterien. Eine weitere Kapazitätserhöhung für die Jahre danach ist angedacht.
Die Fakten (kurz):
✓ Der ID.3 (01) lädt in nur 30 Minuten Strom für 290 Kilometer (WLTP)
✓ Europaweit entstehen derzeit mehr als 2.200 neue Schnellladeparks
Die Fakten (lang):
Dass Elektroautos auf langen Strecken an ihre Grenzen stoßen, ist Geschichte. Die neuen E-Modelle besitzen deutlich größere Akkus und damit auch größere Reichweiten von bis zu 550 Kilometern. Auch die Schnellladefähigkeit der E-Fahrzeuge wird immer besser: Sie laden in immer kürzerer Zeit immer größere Mengen Strom. War beim e-Golf (04) bislang bei 50 kW Ladeleistung Schluss, so kann der ID.3 (01) 1st bereits mit 100 kW laden – also doppelt so schnell. Innerhalb von 30 Minuten lädt er Strom für rund 290 Kilometer nach. Zur Einordung: Für den ADAC gilt ein E-Auto als langstreckentauglich, wenn es in 30 Minuten Energie für 200 Kilometer laden kann.
Genauso wichtig wie die Ladeleistung ist das immer engere Netz an Schnellladestationen. Volkswagen beteiligt sich über IONITY am Aufbau von europaweit 400 Schnellladeparks. Alle 120 Kilometer soll in Zukunft ein IONITY-Park stehen. Auch andere Anbieter wollen ihre Netze in den kommenden Jahren stark ausbauen. Insgesamt sind in Europa derzeit mehr als 2.200 neue Schnellladeparks in Planung. Als E-Auto-Fahrer muss man künftig also nicht mehr nach der nächsten Lademöglichkeit suchen – sie ist immer schon in der Nähe.
Die Fakten (kurz):
✓ Es gibt derzeit rund 24.000 Ladestationen in Deutschland
✓ Unabhängig vom Anbieter: Mit We Charge an europaweit 150.000 Ladepunkten laden
Die Fakten (lang):
Deutschlandweit wird die Ladeinfrastruktur immer besser. Die Anzahl der Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist von rund 6.700 im ersten Quartal 2018 auf rund 24.000 im Frühjahr 2020 gestiegen. Dabei befinden sich mit fast 25 Prozent die meisten der Ladestationen auf Parkplätzen und in -häusern. Auch an die Versorgung auf Autobahnen ist gedacht: Allein IONITY – ein Joint Venture der deutschen Autobauer – baut entlang Europas Autobahnen derzeit alle 120 Kilometer eine High-Power-Charging-Station auf. Bis Ende 2020 sollen insgesamt 400 Stationen installiert sein.
Zugegeben, in Deutschland gibt es viele unterschiedliche Ladesäulenbetreiber. Um dort zu laden, benötigen Nutzer aber nicht zwingend eine eigene Ladekarte oder eine App dieser Anbieter. Es geht viel einfacher: Mit nur einer Ladekarte – der We Charge Karte von Volkswagen – kann man künftig an den verschiedensten Ladesäulen einfach und unkompliziert laden. Europaweit kann sie an rund 150.000 Ladepunkten genutzt werden – und das Ladenetz wird stetig erweitert. Zusätzlich wird die We Charge App einen Ladestationsfinder bieten. Laden wird also immer entspannter.
Die Fakten (kurz):
✓ Experten sagen: E-Autos sind genauso sicher wie konventionelle Fahrzeuge
✓ Lademanagement-Software und Stahlkarosserie schützen Batterie
Die Fakten (lang):
Die angebliche Brandgefahr von E-Autos geistert immer wieder durch die Öffentlichkeit. In der Regel wird dabei suggeriert, dass E-Autos besonders leicht Feuer fangen. Karl-Heinz Knorr, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, rückt diese Meldungen zurecht: „E-Autos brennen weder heftiger noch häufiger als Benziner oder Diesel, nur anders.“ Auch Tests des ADAC haben wiederholt gezeigt, dass das Risiko eines Brandes bei E-Autos genauso gering ist wie bei Verbrennern. Der Deutsche Feuerwehrverband schreibt in seiner aktuellen Empfehlung: „Von zertifizierten Elektrofahrzeugen gehen weitgehend vergleichbare Gefahren aus, wie von Fahrzeugen mit anderen Antriebsarten (Kraftstoff, Gas). Auch Brandversuche haben gezeigt, dass die Brandleistung unter Fahrzeugen einer Generation und Größe unabhängig von der Antriebsart vergleichbar ist.“ Im Brandfall können Batterien zudem mit Wasser gelöscht werden.
Beim ID.3 (01) werden sowohl die Brandgefahr als auch das Stromschlag-Risiko durch spezielle Sicherheitssysteme minimiert. Bei einem Unfall wird der Stromfluss der Batterie sofort unterbrochen. Das Batteriesystem des ID.3 (01) wird durch einen speziellen Crashrahmen geschützt. Erstmals gibt es bei Volkswagen zudem einen vollflächig verkleideten, soliden Unterbodenschutz.
Die Fakten (kurz):
✓ Bestehende Rohstoffe reichen noch für die nächsten 150 Jahre
✓ Volkswagen verwendet für Elektroautos nur saubere Rohstoffe
Die Fakten (lang):
Die Lithium-Ionen-Batterie ist das Herz eines E-Autos. Zur Herstellung werden Kobalt und Lithium benötigt. Der Bedarf an diesen zwei Rohstoffen steigt stetig: Allein die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos könnte laut der Deutschen Rohstoffagentur (DERA) bis 2025 um bis zu 33 Prozent zunehmen. Dennoch: Eine zeitnahe Rohstoffknappheit ist unwahrscheinlich. Experten gehen davon aus, dass die weltweiten Reserven für etwa 150 Jahre reichen werden. Gleichzeitig arbeitet Volkswagen an drei Lösungen, um eine verlässliche Lieferkette auch in ferner Zukunft zu gewährleisten. Zum einen werden neue Lagerstätten erschlossen. Zum anderen werden Akkus effizienter. Die Energiedichte der Lithium-Ionen-Akkus steigt und Wissenschaftler erforschen andere Materialien, die ähnlich leitfähig sind. Auch an kobaltfreien Batteriezellen wird gearbeitet. Der dritte Lösungsansatz ist das Recycling der Akkus. So können Materialien zurückgewonnen und neu verwertet werden.
Eine nachhaltige Gewinnung der Rohstoffe ist wichtig für Mensch und Umwelt. Um das weitestgehend zu gewährleisten, verpflichtet Volkswagen seine Lieferanten, strenge Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten. Um das zu kontrollieren, wurde ein Nachhaltigkeits-Rating eingeführt, um etwa Risiken bei Menschenrechten, Umweltschutz und Korruption frühzeitig zu erkennen und auszuschließen. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, verliert im Ernstfall den Auftrag.
(01) ID.3: Das Fahrzeug wird in Europa noch nicht zum Verkauf angeboten
(02) Golf Life 1,5l TSI: 96 kW/130 PS, Kraftstoffverbrauch (NEFZ) in l/100 km: 6,4 – 6,2 innerorts, 4,0 – 3,9 außerorts, 4,9 – 4,7 kombiniert; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 112 – 108, Effizienzklasse B, A
(03) Golf Life 2,0l TDI: 85 kW/115 PS, Kraftstoffverbrauch (NEFZ) in l/100 km: 4,1 – 4,0 innerorts, 3,2 außerorts, 3,5 kombiniert; CO₂-Emission kombiniert, g/km: 93 – 91; Effizienzklasse A+
(04) e-Golf: Stromverbrauch, kWh/100 km (NEFZ): kombiniert 13,8 -12,9; CO2-Emission kombiniert, g/km: 0; Effizienzklasse: A+
Dieser Artikel erschien am 20. März 2020.
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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.
** Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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