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Ahead – Stories of Transformation
Ausstellung bis zum 31. Dezember 2022
DRIVE. Volkswagen Group Forum
Friedrichstraße 84 / Ecke Unter den Linden
10117 Berlin
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Eine Batterie beinhaltet durchschnittlich zwischen 20 und 30 Kilogramm Lithiumkarbonat. Lithium ist als Li-Metallphosphat und Li-Metalloxid in der Kathode in Verbindung mit Kobalt, Nickel und Mangan sowie im Elektrolyt enthalten. Das Alkalimetall gilt dabei als derzeit konkurrenzloser, auf absehbare Zeit unersetzlicher Ladungsträger, da kein anderes Element vergleichbare Eigenschaften für automobile Batterieanwendungen bietet. Lithium wird in naher Zukunft einer der meistgefragten Rohstoffe der Welt sein.
Dementsprechend ist die Absicherung des Rohstoffzugangs und des Marktes essenziell. Wir haben hierfür eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Lithiumprodu-zenten Ganfeng geschlossen.
Die Volkswagen Konzern Komponente baut in ihrem Werk in Salzgitter mit dem „Center of Excellence“ für Batterien auch eine Pilotanlage zur Batteriezellenfertigung. Die Kapazität des geplanten Werks werden wir noch einmal um die Hälfte aufstocken. Statt für die zunächst vorgesehenen 16 Gigawattstunden (GWh) wird das Werk für bis zu 24 GWh pro Jahr ausgelegt. Dazu ist nach der ersten Pha-se eine Erweiterung angedacht.
2020 wird in Salzgitter auch eine Pilotrecyclinganlage aufgebaut. Bereits ab 2020 können hier pro Jahr 1.200 Tonnen Batterien recycelt werden. Das entspricht 3.000 Fahrzeugbatterien. In den folgenden Jahren werden wir die Kapazität erhöhen. Ohnehin kann es aber erst ab Ende der 2020er Jahre zu größeren Mengen an Batterierückläufern kommen. Frühestens dann hat ein erster großer Teil der E-Fahrzeuge (ab 2020 in größeren Stückzahlen ausgeliefert) das Ende ihrer Nutzungsdauer erreicht.
Batterien können grundsätzlich nach ihrer Nutzung im Fahrzeug ein zweites Leben (Second Life) beginnen, zum Beispiel als Bestandteil flexibler Ladesäulen. Alternativ werden die einzelnen Bestandteile in Salzgitter zunächst geschreddert, anschließend wird das Material getrocknet und gesiebt. So gewinnen die Mitarbeiter der Konzern Komponente das sogenannte „schwarze Pulver“. In ihm sind die wertvollen Rohstoffe enthalten: Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium. Diese müssen dann nur noch getrennt werden. Danach stehen sie für die Produktion neuer Batterien wieder zur Verfügung.
Der weltweite Lithiumbedarf soll sich bis 2023 mehr als verdoppeln – größtenteils aufgrund der Verarbeitung in Autobatterien.
Australien produziert mehr als 50 Prozent des weltweiten Bedarfs, Chile 23 Prozent, China fast zehn Prozent und Argentinien acht Prozent. In Australien wird das Leichtmetall durch Abbau entsprechender Erze gewonnen. Etwa die Hälfte der globalen Lithiumproduktion stammt aus solchen „Hard Rock“-Vorkommen. Die Erschließung geht relativ zügig, die Produktion ist jedoch teuer.
In Chile wird das Lithium auf Salzseen der Atacama-Wüste, zum Beispiel dem Salar de Atacama, aus einer rund dreißigprozentigen Salzlösung (Totes Meer: 24 Prozent) gewonnen. Über die Umweltauswirkungen dort gibt es geteilte Ansichten, vor allem aufgrund der Nutzungskonkurrenz von Tourismus, Kupferbergbau, Landwirtschaft und Li-thiumgewinnung sowie Spannungen zwischen der indigenen Bevölkerung und den Bergbauunternehmen.
Chile will die Produktion bis 2025 vervierfachen.
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Die angegebenen Verbrauchs- und Emissionswerte wurden nach den gesetzlich vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Seit dem 1. September 2017 werden bestimmte Neuwagen bereits nach dem weltweit harmonisierten Prüfverfahren für Personenwagen und leichte Nutzfahrzeuge (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure, WLTP), einem realistischeren Prüfverfahren zur Messung des Kraftstoffverbrauchs und der CO₂-Emissionen, typgenehmigt. Ab dem 1. September 2018 wird der WLTP schrittweise den neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) ersetzen. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Kraftstoffverbrauchs- und CO₂-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen. Dadurch können sich ab 1. September 2018 bei der Fahrzeugbesteuerung entsprechende Änderungen ergeben. Weitere Informationen zu den Unterschieden zwischen WLTP und NEFZ finden Sie unter www.volkswagen.de/wltp.
** Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der jeweils gegenwärtig geltenden Fassung: Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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